Der Immobilienmarkt Juni 2026 stabilisiert sich weiter – mit positiven Impulsen für Verkäufer wie Käufer. Eigentumswohnungen bleiben gefragt, Einfamilienhäuser gewinnen regional wieder an Dynamik, und auch das Finanzierungsvolumen zeigt eine robuste Entwicklung. Welche Trends bestimmen den Markt im Mai 2025?
Wohnatlas 2025 Schwarzwald-Baar-Kreis – Der jährlich erscheinende Postbank Wohnatlas liefert zwei Kennzahlen , die Käufer und Anleger unbedingt kombinieren sollten:
- Kauf‑/Miet‑Vervielfältiger 2024 (Ist der Einstieg heute günstig?)
- Reale Preisprognose bis 2035 (Bleibt die Investition morgen wertstabil?)
Dieser Beitrag fasst beide Studien zusammen, beleuchtet die Situation in ganz Deutschland und richtet den Blick anschließend auf den Schwarzwald‑Baar‑Kreis.
1 | Zwei Kennzahlen – leicht erklärt | Wohnatlas 2025 Schwarzwald-Baar-Kreis
Die Wohnatlas‑Grafiken beantworten im Kern nur zwei Fragen:
- Was kostet Eigentum heute?
Dafür steht der Kauf‑/Miet‑Vervielfältiger. Er teilt den aktuellen Kaufpreis einer Bestandswohnung durch die jährliche Kaltmiete.
Beispiel: Faktor 28 bedeutet: Kaufpreis = 28 Jahresmieten. Je kleiner der Faktor, desto günstiger der Einstieg bzw. desto höher die mögliche Bruttomietrendite. - Wie entwickelt sich der Preis morgen?
Das zeigt die reale Preisprognose bis 2035. „Reale“ Werte sind bereits um Inflation bereinigt.
Beispiel: +0,3 % p. a. heißt: Die Wohnung verteuert sich jedes Jahr um 0,3 % mehr als die Lebenshaltungskosten steigen.
Farbcodes auf einen Blick
- Grün = positiver Einstieg oder deutliche Preissteigerung (je dunkler, desto besser).
- Gelb = leicht positiver Trend.
- Rot = realer Wertverlust.
Merke: Erst wenn beide Karten gleichzeitig auf Grün/Gelb stehen, zeigt eine Region sowohl günstige Einstiegskonditionen als auch eine belastbare Wachstumsperspektive.
2 | Aktuelle Investitionschancen – Kauf-/Miet‑Faktor

| Farbcode | Vervielfältiger* | Einordnung |
|---|---|---|
| Dunkelgrün | < 25 | sehr günstiger Einstieg (hohe Mietrendite) |
| Mittelgrün | 25 – < 27,5 | moderat attraktiv |
| Hellgrün | 27,5 – < 30 | noch moderat – aber oberhalb der Schnäppchenzone |
| Gelb/Rottöne | ≥ 30 | teuer oder hohes Risiko |
*Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete
Kurzfazit: Laut Wohnatlas 2025 gilt: Faktor < 30 = noch vertretbarer Einstieg. Der Schwarzwald‑Baar‑Kreis liegt mit ~28–29 im hellgrünen Bereich – also solide, wenn auch kein Schnäppchen.
3 | Langfristige Preisprognose bis 2035

| Farbcode | Wachstum p. a. (real) | Bedeutung |
|---|---|---|
| Dunkelgrün | ≥ 0,8 % | überdurchschnittliches Plus |
| Mittelgrün | 0,6 – < 0,8 % | solides Wachstum |
| Gelb | 0,2 – < 0,4 % | leicht positiv |
| Blassgelb | 0 – < 0,2 % | nahezu stagnierend |
| Orange/Rot | < 0 % | realer Rückgang |
Kurzfazit: Für den Schwarzwald‑Baar‑Kreis signalisiert die gelbe Farbe ein reales Plus von ca. 0,3 % pro Jahr – konservatives Wachstum, aber immerhin oberhalb der Inflationsanpassung.
4 | Deutschland‑Vergleich in Kürze
- Top-Kombis (dunkelgrün + mittleres/hohes Wachstum) sind selten und oft bereits hochpreisig.
- Risikoregionen (roter Kauf‑/Miet‑Faktor + negatives Wachstum) liegen überwiegend in strukturschwachen Gebieten.
- Schwarzwald‑Baar: moderater Einstieg & leicht positives Wachstum – ideal für sicherheitsorientierte Käufer.
5 | Was bedeutet das für Ihre Strategie?
- Finanzierung fixieren – moderater Einstieg reduziert Zinsrisiko.
- Mikrolage prüfen – Nahversorgung, ÖPNV und Energiestandard können Trendlinien schlagen.
- Kombinieren Sie Kennzahlen – niedriger Faktor und positives Wachstum sind der Doppelcheck gegen Fehlinvestitionen.
6 | Wohnatlas 2025 Schwarzwald-Baar-Kreis im Detail
- Faktor ≈ 28–29 → Kaufpreis entspricht rund 28 Jahreskaltmieten.
- Wachstum ≈ 0,3 % p. a. real → etwa 3–4 % Wertplus bis 2035.
- Einordnung → stabile, risikoarme Anlage; Mischung aus Mietrendite und Werterhalt.
7 | Fazit
Der Postbank Wohnatlas 2025 Schwarzwald-Baar-Kreis zeigt: Wer heute in unserer Region eine Bestandswohnung kauft, steigt noch zu vertretbaren Preisen ein und darf laut Prognose mit leichtem realen Wertzuwachs rechnen. Eine solide Alternative zu überhitzten Großstadtmärkten.
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Quellen
Die Bundestagswahl 2025 hat die politische Landschaft Deutschlands neu geordnet. Die CDU ist als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen, und die Koalitionsverhandlungen mit der SPD sind in vollem Gange. Die geplanten Maßnahmen der neuen Regierung könnten erhebliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Doch was bedeutet das konkret für Eigentümer, Käufer und Investoren?
1. Politische Lage und Koalitionsentscheidungen
Nach der Bundestagswahl 2025 haben sich die CDU und SPD auf ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Investitionen in Infrastrukturprojekte geeinigt. Diese Mittel sollen unter anderem den Wohnungsbau, Sanierungsmaßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Die neue Regierung plant zudem steuerliche Anreize für Immobilienkäufer sowie Anpassungen im Bau- und Planungsrecht, um den Neubau zu erleichtern.
Besonders folgende Punkte sind für den Immobilienmarkt relevant:
- Förderung von Eigentum: Reform der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer und steuerliche Erleichterungen für private Bauherren.
- Bau- und Sanierungsförderungen: Ausbau von KfW-Förderprogrammen für energieeffiziente Gebäude und Modernisierungsmaßnahmen.
- Neubauförderung: Beschleunigung von Bauprojekten durch vereinfachte Genehmigungsverfahren.
2. Auswirkungen auf Immobilienkäufer und -Verkäufer
Die geplanten Änderungen nach der Bundestagswahl 2025 könnten sich sowohl positiv als auch negativ auf den Kauf und Verkauf von Immobilien auswirken:
- Jetzt kaufen oder abwarten? Während die Zinssätze stabil bleiben, könnten neue Förderprogramme den Kauf attraktiver machen. Gleichzeitig sind Steueranpassungen möglich, die langfristig finanzielle Vorteile bringen könnten.
- Sanierungspflichten: Käufer und Eigentümer sollten genau prüfen, welche neuen Anforderungen für energetische Sanierungen und Dämmstandards gelten. Die Regierung plant strengere Vorgaben für ältere Gebäude.
- Preisentwicklung: Die Preise für Immobilien bleiben voraussichtlich stabil mit leichtem Wachstum, insbesondere bei energieeffizienten Neubauten.
3. Chancen und Risiken für Investoren
Für Investoren ergeben sich verschiedene Szenarien:
- Attraktivität von Neubauprojekten: Falls steuerliche Vorteile für Bauherren umgesetzt werden, könnte dies den Wohnungsbau in Deutschland ankurbeln.
- Fokus auf nachhaltige Immobilien: ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) und die neue Förderpolitik könnten Investitionen in energieeffiziente Immobilien besonders lukrativ machen.
- Mögliche Regulierungsauswirkungen: Sollte die Regierung weitere Einschränkungen im Immobiliensektor umsetzen, könnten sich Investitionsstrategien anpassen müssen.
4. Expertenmeinungen und Prognosen
Laut Sprengnetter und dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch, insbesondere in urbanen Gebieten mit geringer Neubautätigkeit.
Dirk Wohltorf, Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD), warnt vor den aktuellen Entwicklungen: „In den Ballungsräumen fehlen Hunderttausende Wohnungen, doch in den Sondierungen wurde das Thema Wohnungsbau auf die Resterampe geschoben. Wenn die neue Regierung nicht endlich die Kräfte der Märkte entfesselt und jede Regulierung überprüft, wird das Wohnungsangebot auch in den nächsten Jahren viel zu knapp bleiben.“
5. Einschätzung zur aktuellen Marktsituation von Stefan Herbst
Stefan Herbst, Gründer von Herbst Immobilien, sieht in den neuen politischen Entwicklungen sowohl Chancen als auch Herausforderungen: „Die geplanten steuerlichen Erleichterungen und Förderungen sind ein wichtiger Schritt, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie sich die geplanten Maßnahmen auf die tatsächlichen Baukosten und die Verfügbarkeit von Baumaterialien auswirken werden. Langfristig ist es entscheidend, dass die Politik Investitionsanreize setzt und dabei die Marktrealitäten nicht außer Acht lässt.“
6. Fazit nach der Bundestagswahl 2025: Jetzt die richtige Strategie wählen
Neue Fördermöglichkeiten prüfen: Steuerliche Anreize und Finanzierungsprogramme gezielt nutzen, um günstige Konditionen zu sichern.
Energetische Sanierungen frühzeitig planen: Anpassungen an neue gesetzliche Vorgaben helfen, langfristige Kosten zu senken und den Wert der Immobilie zu steigern.
Regionale Entwicklungen im Blick behalten: Investitionen in Städte mit geplanten Infrastrukturprojekten könnten besonders attraktiv sein.
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Quellen:
- Sprengnetter: Immobilienmarktanalyse 2025
- Institut der Deutschen Wirtschaft (IW): Aktuelle Entwicklungen im Wohnungsbau
- Immobilienverband Deutschland (IVD): IVD-Stellungnahme zur Wohnungsbaukrise
- Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): Bundestagswahl 2025 und Auswirkungen auf den Immobilienmarkt
- Haufe Immobilien: Bau- und Fördermaßnahmen der neuen Regierung
- ImmobilienScout24: Analyse zum deutschen Immobilienmarkt nach der Bundestagswahl
Die deutsche Baubranche steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Im Jahr 2024 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von etwa 3,5 Prozent. Für 2025 wird ein weiterer Rückgang von rund 1,4 Prozent erwartet. Diese Entwicklungen sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter steigende Baukosten, hohe Zinsen und eine unsichere Wirtschaftslage.
Trotz dieser Rückgänge gibt es erste Anzeichen für eine mögliche Erholung. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert für 2026 ein Wachstum des preisbereinigten Bauvolumens um zwei Prozent. Diese positive Entwicklung könnte durch eine Stabilisierung der Zinsen, eine konjunkturelle Erholung und die Realisierung aufgeschobener Bauprojekte begünstigt werden. Dennoch bleibt die Lage angespannt, insbesondere im Wohnungsbau, wo ein erheblicher Rückstand besteht.
Die Branche hofft auf politische Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und bürokratische Hürden abbauen. Insgesamt zeigt sich, dass die Baubranche in Deutschland vor einer schwierigen Phase steht, jedoch auch Chancen für eine positive Wendung bestehen, wenn die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.
Unternehmen der Baubranche: Durchhaltevermögen und Anpassungsstrategien
Trotz der aktuellen Herausforderungen zeigen viele Unternehmen der deutschen Baubranche bemerkenswertes Durchhaltevermögen. Eine Umfrage des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie ergab, dass 47 Prozent der befragten Unternehmen für 2025 einen Umsatzrückgang erwarten. Dennoch planen 58 Prozent, ihre Mitarbeiterzahl konstant zu halten, was auf ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Beschäftigten hinweist.
Unternehmen setzen vermehrt auf innovative Technologien und nachhaltige Bauweisen, um Kosten zu reduzieren und effizienter zu arbeiten. Zudem hoffen sie auf politische Unterstützung, insbesondere im Wohnungsbau, um die aktuellen Engpässe zu überwinden. Mit diesen Anpassungsstrategien und einem klaren Fokus auf die Zukunft strebt die Branche an, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Quellen:
- Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB): Prognose für 2024 und 2025 mit erwarteten Umsatzrückgängen. Verfügbar unter: zdb.de
- Institut für Weltwirtschaft (IfW): Erwartetes Wachstum des Bauvolumens um 2 % bis 2026. Verfügbar unter: blog.bluebeam.com
- Handelsblatt: Bericht über aktuelle Herausforderungen und Prognosen der Baubranche für 2025. Verfügbar unter: handelsblatt.com
- Atradius: Prognose eines Insolvenzanstiegs von bis zu 15 % in der Baubranche 2024. Verfügbar unter: atradius.de

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